Der Fotoklub Probstdorf hat jetzt kurz vor Ostern die Gelegenheit beim „Schopf“ gepackt um geschlossen und lautstark auf die überbordende, kurzsichtige und egomanisch getriebene Einschränkungskultur, die sich zunehmend in unserer Gesellschaft manifestiert hinzuweisen.
Gerade in der aktuellen herausfordernden Zeit, gilt das sichtbare Zusammenrücken, schon an der Basis der Kommunen, als wichtiges und lautes Signal für ein immer noch funktionierendes mit- und füreinander.
Wo kämen wir hin, wenn niemand mehr davon erfahren würde, wenn sich niemand mehr daran erinnern könnte? Was wäre unsere Gesellschaft „Heute“ ohne ein Dokumentiertes „Gestern“? Was wäre eine Welt ohne Erinnerungen? Sie würde unser grundlegendes Verständnis von Zeit, Identität, Wahrheit und Sinnhaftigkeit, aber auch unsere Erwartungen an die Zukunft ad absurdum führen und die Bühne jenen überlassen, die sie nicht verdienen.
In dieser Welt gäbe es keinen Vergangenheitsschmerz, keine Sehnsucht, kein Wissen, keine Emotion, keine Entwicklung.
Nur ein endloses „ICH!“ – Ohne Anfang, ohne Ende, ohne hinterlassene Spuren.
Es beginnt schon im kleinen – lassen WIR das nicht zu!